Dr. Nina Scheer: Region profitiert von über 50 Jahre Städtebauförderung

Nina Scheer Pressefoto (Foto: Deutscher Bundestag/Inga Haar)
Nina Scheer Pressefoto (Foto: Deutscher Bundestag/Inga Haar)

In diesem Jahr findet das 50-jährige Jubiläum der Städtebauförderung statt und wird im Rahmen des „Sechsten Tag der Städtebauförderung“ am 8. Mai gefeiert. Seit 1971 unterstützt die Städtebauförderung die Städte und Gemeinden dabei, städtebaulichen Missständen nachhaltig zu begegnen. Davon profitieren Städte und Gemeinden aller Größenordnung – knapp 50 Prozent der Bundesmittel fließen in den ländlichen Raum. Mit insgesamt rund sechs Milliarden Euro hat der Bund in dieser Legislaturperiode so viel wie noch nie in den Städtebau investiert.

Anlässlich des Jubiläums der Städtebauförderung erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer: „Seit Jahrzehnten trägt die Städtebauförderung entscheidend zur Entwicklung der Städte und Gemeinden in ganz Deutschland bei. Auch die Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn haben von den umfassenden Förderungen der Städtebauförderung profitiert. Die Städtebauförderung ist ein entscheidendes Instrument, um den Entwicklungen, gesellschaftlichen Veränderungen und wirtschaftlichen Umbrüchen in Städten aber auch im ländlichen Raum gerecht zu werden.“

In der Region Herzogtum Lauenburg / Süd-Stormarn wurden durch die Städtebauförderung des Bundes über 15 Vorhaben in neuen Städten unterstützt. So wurde zum Beispiel in Geesthacht die Sanierung der St. Salvatoris Kirche oder die Sanierung und Entwicklung der Innenstadt in Mölln und Ahrensburg durch Bundesmittel gefördert.

Die drei neuen Programme – Lebendige Zentren, Sozialer Zusammenhalt sowie Wachstum und nachhaltige Erneuerung – versuchen aktuell dringende Themen wie Klimawandel, Erhalt lebendiger Innenstädte, sozialer Zusammenhalt, Strukturwandel oder Branchenentwicklung zielgerichteter zu adres­sieren. Ergänzt wird die Städtebauförderung durch weitere Programme des Städtebaus, wie zum Beispiel „Nationale Projekte des Städtebaus“, „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, Modellprojekte „Smart Cities“ oder durch den 2020 neu aufgelegten Goldenen Plan („Investitionspakt Sportstätten“). Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist die Städtebauförderung durch die Vereinfachung der Verfahrensabläufe und verlässlichen Mittelausstattung auch ein wichtiges Instrument in der Krisenbewältigung geworden.

Nähere Informationen zu teilnehmenden Kommunen und deren Veranstaltungen anlässlich des Tags der Städtebauförderung am 08. Mai stehen unter www.tag-der-staedtebaufoerderung.de bereit.